Individualität ist in Mode - discover interior ideas

April 2017 / Interview
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Individualität ist in Mode - discover interior ideas

April 2017 / Interview 

Ob innovative Einrichtungskonzepte, Trendmöbel, Wohnaccessoires oder Heimtextilien – Jahr für Jahr präsentiert die „imm cologne“, was in den eigenen vier Wänden angesagt ist und wie die Zukunft des Wohnens aussehen könnte. So lockte die Internationale Möbelmesse 2017, die im Doppel mit der LivingKitchen stattfand, riesige Besucherströme aus dem In- und Ausland in die Domstadt. „Wir haben unser Ziel erreicht und die Marke von 150 000 Besuchern geknackt“, freute sich Messe-Chef Gerald Böse. Unter der Devise „discover interior ideas“ – also „entdecke Einrichtungsideen“ – ließen sich Experten und interessierte Laien gleichermaßen von über 1000 Ausstellern rund um das Thema „moderne Wohnlichkeit“ inspirieren. Dabei wurde deutlich, dass Gegensätzlichkeiten das Wohnen heutzutage prägen. Leder steht neben Plastik, reduziertes Design neben nostalgischem Vintage, kühle Grau- und Weiß-Töne im Wohnzimmer neben einer pastellig angehauchten Küche und einem dunkelgrünen Schlafzimmer. Alles existiert nebeneinander. So wird die Wohnung zum Spiegel des Zeitgeistes und des vorherrschenden Lebensstiles ihrer Bewohner. „Der individuelle Wohnraum vereint immer stärker Widersprüchliches. Wir suchen beides in ihm: Geselligkeit und Rückzug, Anziehendes und Ausklammerndes, wir laden Menschen ein und fliehen vor der Gesellschaft. Wir legen uns nicht gerne so ganz fest. Wir lieben zur gleichen Zeit Sachlichkeit und Putziges. Und das wird auf irgendeine Weise miteinander vermischt“, erklärt Dr. Axel Venn, Professor für Farbgestaltung und Trendscouting. Das unterstrichen die Highlights der Möbelmesse. Besonders präsent waren Möbel aus Echtholz. Massiv und langlebig machen sie sich nicht nur in Wohn- und Schlafzimmer gut. Mittlerweile sind sogar individuelle Badezimmermöbel aus Vollholz erhältlich. Dem gegenüber stehen die Leichtigkeit von reduzierten Kleinmöbeln, der absolut angesagte Retro-Schick der 1950er-Jahre sowie die Wiederverwertung von vermeintlich Unbrauchbarem, Upcycling genannt. Überdies sorgen clevere Lichtinstallationen für warme Akzente und Accessoires wie Vasen, Kerzenhalten, Schalen und Co. schaffen insbesondere in urbanen Wohnungen eine „neue Spießigkeit“.

Auch Funktionalität wird nach wie vor großgeschrieben. Neben dem Thema Smart Home steht zudem die Frage nach der optimalen Nutzung von kleinen Räumen im Fokus. Daher erfreuen sich kleinteilige Möbel wie etwa Beistelltische, kleine Regale, Hocker, Korbmöbel, Konsolen oder Mini-Cocktail-Sessel aktuell großer Beliebtheit. Abgerundet werden individuelle Wohnkonzepte von gezielt gewählten Heimtextilien wie Teppichen, Vorhängen, unterschiedlichen Kissen oder Decken und Tapeten. Wichtig dabei ist die Kombinierbarkeit der Farben. Neben Weiß und Grau dominieren vor allem skandinavisch anmutende Farbskalen mit Patelltönen. Für echte Hingucker sorgt Rot in allen Nuancen und auch Grün sorgt für frische Akzente. Letztlich ist erlaubt, was gefällt, denn eine Wohnung ist immer so individuell wie ihr Bewohner.

Gut gebettet:
Bester Komfort lädt zum Träumen und Krafttanken ein

Klares Design und doch gemütlich – das sind die Boxspringbetten der Firma Schramm Werkstätten GmbH. Diese Machart der Schlafstätte, die sich durch ihren besonderen Liegekomfort auszeichnet, ist nicht mehr nur Trend in den USA. Das leichte, an skandinavische Möbel erinnernde Design kombiniert Gemütlichkeit und Style auf höchstem Niveau und macht auch in europäischen Wohnungen eine gute Figur.

 
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