„Käsch in de Täsch“

Dezember 2015 / Kultur
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„Käsch in de Täsch“

Dezember 2015 / Kultur 

Volkstheater Millowitsch“ hieß es noch zu Anfang 2015. Jetzt firmiert die traditionsreiche Spielstätte nach einer umfangreichen Sanierung unter der Bezeichnung „Volksbühne am Rudolfplatz“. Das Tochterunternehmen der „Freien Volksbühne Köln“, der auch das Haus gehört, stellt das Programm für das Theater an der Aachener Straße zusammen. Theater, Shows, Literatur, Kabarett und viele kölsche Tön erwartet das Publikum im grundrenovierten Gebäude, das Platz für rund genau 402 Zuschauer bietet – davon 356 im Parkett und 46 auf dem Balkon. Peter Millowitschs neues Stück „Käsch en de Täsch“ hatte am 15. Oktober Premiere. Genau auf dieses Datum vor 70 Jahren fällt übrigens der Tag, an dem sein Vater Willy Millowitsch nach dem Zweiten Weltkrieg zum ersten Mal wieder auf der Bühne stand. Ein halbes Jahr lang, bis zum 20. März 2016, bespielen nun Peter Millowitsch und sein Ensemble immer freitags, samstags und sonntags die Bühne. „Käsch in de Täsch“ ist ein kölscher Schwank, der mit viel spaßigem Wort-witz, herrlichen Verwechslungsszenarien und überraschender Situationskomik punktet. Inhalt: Kfz-Werkstatt-Besitzer Anton Kentenich (Peter Millowitsch) ist pleite. Finanzielle Unterstützung leistet Jugendfreundin Carmen Dreiss (Ariana Weil), inzwischen eine leicht verpeilte Millionärin. Antons Lügenkontrukt um eine abgebrannte Farm in Afrika hält sie für bare Münze. Von alldem ahnt Ehefrau Lucy (Samy Orfgen) nichts, die sich mittels Sex-Hotline – gehört Herrn Mine (Dmitri Alexandrov) – einen Nebenverdienst erhofft. Während Werkstattarbeiter Schääl (Leo Mader) seinen Clownfisch beweint und Antons Angelfreund Benno Unkelbach (Ivan Robert) – gleichzeitig Bruder von Lucy – als getürkter Sohn aus Afrika auftaucht, fliegt die knatschverdötschte Schwindelei auf.

 
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Spielzeiten bis 20. März 2016:
Immer freitags 20 Uhr,
samstags 17 und 20 Uhr
sowie sonntags 17 Uhr.