Wenn Straßennamen Geschichten erzählen … Kupfergasse

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Wenn Straßennamen Geschichten erzählen … Kupfergasse

Die Kupfergasse trug in der Franzosenzeit den Namen „ Rue petite des Fondeurs“ (Kleine Schmelzerstraße).

Denn hier waren einst Kupferschläger und Kupferschmieder ansässig. Früher hieß sie zeitweise auch „Stockgasse“, benannt nach einem „Haus zum Stock“. Direkt gegenüber der Kupfergasse an der Neven-DuMont-Straße befindet sich die Kirche „St. Maria in der Kupfergasse“. Sie wurde 1715 für die vertriebenen Karmeliterinnen gebaut und im Inneren im Barockstil geschmückt. In die Kirche integriert wurde eine bereits bestehende Kapelle, in der eine Skulptur der „Schwarzen Muttergottes“ verehrt wird. „En Kääz en der Koffergaß opstelle“ gehört zur kölschen Redensart als fester Bestand dazu. Die Kupfergasse befindet sich nahe dem Appellhofplatz und der Neven-DuMont-Straße und ist nur wenige Meter lang.

 
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Buchtipp: Spannend und informativ: „Kölner Straßennamen erzählen“ (Bachem, ISBN 3-7616-1815-8)

 

 

Fotonachweis:
Thomas Reimer - Fotolia.com

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