Harte Arbeit und Leichtfüßigkeit

Januar 2015 / Fotoessay
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Harte Arbeit und Leichtfüßigkeit

Januar 2015 / Fotoessay 

Der lange Weg einer Tanzgruppe vom Training bis zum Auftritt

Wenn die Tänzerinnen und Tänzer im Kölner Karneval über die Bühne und durch die Luft wirbeln, dann machen sie dem Namen ihrer jeweiligen Gesellschaft alle Ehre. Unbeschwert und leicht wirken die akrobatischen Choreografien und perfekt getimten Tänze. Salti, Würfe und Sprünge – stets mit einem strahlenden Lächeln ausgeführt – sorgen für Begeisterung im Publikum. Doch hinter den locker ausgeführten Figuren steckt hartes Training. Stellvertretend für alle Tanzgruppen des Kölner Karnevals begleitet die Fotoreportage des TOP MAGAZIN Köln die Stewards und Stewardessen der KG Sr. Tollität Luftflotte, die bis zu 120 Mal in einer Session auf die Bühne gehen. Um die beste Leistung zu erreichen, trainieren die Paare des Tanzkorps ab Frühling etwa drei bis vier Mal pro Woche. Neben Ausdauer- und Krafttraining steht das Erlernen der aktuellen Choreografien ebenso auf dem Plan wie das Üben akrobatischer Elemente – alles unter dem wachsamen Blick der Trainer Julia und Bastian Paffenholz sowie Ballettmeisterin Biggi Fahnenschreiber. So vergehen bis zur Generalprobe unzählige Stunden voller Mühe und Anstrengung – aber stets mit einer gehörigen Portion Spaß. Der kommt auch zwischen den Auftritten und in den Sälen nicht zu kurz. Obwohl im Korps-Bus emsige Vorbereitungen auf die nächsten Termine laufen, bleibt doch immer Zeit zum Durchatmen und für einen entspannten Plausch. Wenn dann das Publikum im Saal jubelt und applaudiert, sind Strapazen und Müdigkeit vergessen – und es geht voller Energie weiter zur nächsten Bühne.

  • So wird der Ernstfall geprobt: Markierungen und Kästen simulieren den begrenzten Bereich einer Bühne, der für die spektakulären Figuren und Formationen ausreichen muss.
  • Engagiert: Trainer Bastian Paffenholz verfolgt aufmerksam das Einüben der spektakulären Luftakrobatik
  • Auch das gehört dazu: Trainerin Julia Paffenholz bespricht nochmal Details, kleinere Verletzungen müssen versorgt werden. Auch ein verspannter Nacken erfordert schon mal eine Massage.
 
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Fotos: Joachim Badura