»Stilpluralist« und einfach kölsch

Dezember 2017 / Interview
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»Stilpluralist« und einfach kölsch

Dezember 2017 / Interview 

Stilpluralist“ – so bezeichnete einst der bekannte Maler und Fotograf Sigmar Polke den ehemaligen Domsteinmetz. Der frühere Direktor des Wallraf-Richartz-Museums Prof. Dr. Andreas Blühm urteilt über ihn: „Nie habe ich einen vielseitigeren Künstler kennengelernt, der neben einem eindrucksvollen Werk die Idee der sozialen Skulptur so überzeugend personifiziert.“ Und tatsächlich: Cornel Wachter lässt sich keinem Genre zuordnen – und dazu ist er an zahlreichen sozialen Projekten beteiligt, die allesamt mit seiner (Heimat-)Stadt zu tun haben. Sein Weg zur Kunst war eigentlich fest vorgezeichnet. Bereits als Achtjähriger traf er persönlich im Kunstverein auf den Maler und Bildhauer Wolf Vostell. „Eigentlich wollte ich mit meiner Mutter in den Zoo – aber es hat geregnet. Also gingen wir zum Kunstverein“, lächelt Wachter verschmitzt. Der charismatische Vostell hinterließ einen großen Eindruck bei dem kleinen Cornel, dessen Großvater Dr. Max Dietlein Chefarzt im „Klösterchen“, im Krankenhaus der Augustinerinnen im Vringsveedel, war, dessen Vater Dr. Heinz Wachter dort 40 Jahre Oberarzt war und dessen Ur-Urgroßvater Albert Mooren als Augenarzt weltbekannt wurde. Letzterer operierte mit Albrecht von Graefe den ersten „grauen Star“ und bot im 19. Jahrhundert in Gaststätten kostenlose Augenuntersuchungen an, womit er vielen Menschen helfen konnte. In Moorens Ehrenbürgerbrief der Stadt Düsseldorf (!) heißt es: „Auch durch die Ansiedlung seiner Augenklinik konnte sich Düsseldorf von einer kleinen zu einer mittelgroßen Stadt entwickeln.“ ...lesen Sie das ganze Interview in unserer aktuellen Ausgabe!

 
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