Verlässliche Partner für den Notfall 

April 2017 / Gesundheit
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Verlässliche Partner für den Notfall 

April 2017 / Gesundheit 
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Verlässliche Partner für den Notfall

In diese Situation kann jeder kommen: Im Urlaub oder auf Geschäftsreise geschieht ein Unglück, Reisende erleiden einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall, einen Unfall oder andere Erkrankungen und eine professionelle und schnelle Behandlung wird zwingend notwendig. Doch nicht immer ist vor Ort eine optimale Erstversorgung garantiert oder es bedarf einer aufwändigen Folgebehandlung. In diesem Fall stellt sich die Frage, wie der Patient möglichst sicher, zeitnah und gut versorgt zurück in die Heimat gelangt. „Genau an diesem Punkt begann vor 25 Jahren die Zusammenarbeit zwischen dem Malteser Hilfsdienst und der Quick Air Jet Charter GmbH“, sagt Malteser-Bereichsleiter Bernd Falk. Seinerzeit wurde die Debatte um Rückholversicherungen – also die Übernahme der Kosten für einen Krankentransport aus dem Ausland zurück nach Deutschland durch die Krankenkassen – immer lauter. „Bis dato bestand in diesem Bereich eine Lücke“, erklärt Falk. Rund um den Versicherungsschutz kam zudem die Frage auf, wie Patienten auch über lange Strecken hinweg bestmöglich betreut werden könnten. „Je nach Fall war der für gewöhnlich eingesetzte Krankenwagen nicht optimal oder die Reise zu langwierig. Die Lösung waren Charterflüge“, so Johannes Hoischen, Leiter des Flight Operation Center der Malteser.

Gemeinsam betraten Malteser und Quick Air Neuland

„Wir suchten einen Partner, der mutig genug war, in dieses Projekt zu investieren und sich auf unbekanntes Terrain zu wagen. Gleichzeitig waren Professionalität und Qualität unverzichtbar. Quick Air bot und bietet das beste Gesamtpaket“, lobt Hoischen. Dennoch war der Start der Zusammenarbeit holprig. Schließlich gab es weder feste Richtlinien oder Standards noch ausreichend Erfahrungswerte rund um die Anforderungen an Personal und Ausstattung in der Luft sowie am Boden. Seither hat sich viel getan. „Die fruchtbare Kooperation zwischen Maltesern und Quick Air hat dazu geführt, die Ambulanzfliegerei stetig zu verbessern.“, sagt Quick Air-Geschäftsleiter Georg Griesemann. Nichtsdestotrotz sei der Einsatz eines Ambulanzflugzeuges stets die letzte Option. „Strecken unter 1000 Kilometern bewältigen wir meist mit dem Krankenwagen, sofern der Patient nicht sogar mit einem Linienflugzeug zurück in die Heimat gebracht werden kann“, erklärt Hoischen. Bevor eine Maschine in die Luft geht, müssen zunächst organisatorische Fragen geklärt werden. „Wir kümmern uns um die Kommunikation mit dem behandelnden Arzt vor Ort, stellen einen Kosten- und Behandlungsplan auf und kümmern uns um die abschließende Abrechnung mit der Krankenkasse des Patienten“, sagt Bernd Falk. Dann geht es mit der Flugplanung im Quick Air Flight Operation Center weiter – und das alles binnen kürzester Zeit.

Perfekte Koordination ist das A und O

„Dort geht es vor allem um die günstigste Flugroute. Zwar haben Ambulanzflieger stets Vorrecht – ein bisschen wie mit Blaulicht auf dem Dach – aber es gibt Krisenregionen, in denen aufgrund Unruhen sowohl eine Zwischenlandung als auch das Überfliegen sehr genau durch das Risk Management Team abgewogen werden. Dies muss ebenso berücksichtigt werden wie die Wetterlage, die Reichweiten der Maschinen und die Bedürfnisse der Patienten“, ergänzt Griesemann. So etwas perfekt zu koordinieren sei nur möglich, wenn alle Beteiligten genau wissen, was sie tun. Letzten Endes entscheiden Ärzte und Piloten nach den letzten Wetterdaten und der letzten medizinischen Abklärung, ob ein Flug startet oder eben nicht. Möglich sind dabei neben den Transporten von Intensivpatienten auch Flüge mit Frühgeborenen und Kindern. Quick Air sind die Spezialisten, wenn es um Langstreckenflüge oder um Patiententransfers binnen weniger als 24 Stunden geht.

Nicht nur die technischen Voraussetzungen spielen eine Rolle. Vor allem das Team muss stimmen. Mittlerweile sind 40 Ärzte und 50 Sanitäter sowie insgesamt rund 50 Mitarbeiter in Cockpit, Hangar, Verwaltung und Flugplanung im Einsatz. Dabei ist es Gang und Gäbe, dass die Quick-Air-Piloten als Team zusammenarbeiten. Dies wird in halbjährlichen Crew Resourse Management und Intensivtransport-Fortbildungen stets trainiert. Auch hier sind die Malteser gemeinsam mit der Quick Air Vorreiter in Sachen kontinuierlichem Training der eingesetzten Mitarbeiter. „So greift ein Zahnrad in das nächste. Alles funktioniert Hand in Hand“, betont Falk. Anders sei es auch kaum möglich im Jahr knapp 215 Flüge mit einer durchschnittlichen Strecke von 8000 Kilometern zu absolvieren. Schätzungen zufolge wird der Bedarf an Ambulanzflügen künftig weiter steigen. „Die Menschen werden älter, aber auch mobiler. Heutzutage reist man auch im gesetzten Alter noch um die halbe Welt. Auch wird häufiger im Ausland gearbeitet. Daher ist es durchaus vernünftig eine Auslandskrankenversicherung (die eine Rückholversicherung beinhaltet) abzuschließen, auch wenn sie im besten Falle nicht in Anspruch genommen werden muss“, fasst Falk zusammen.

 

»Quick Air sind die Spezialisten, wenn es um Langstreckenflüge oder um Patiententransfers binnen weniger als 24 Stunden geht.«

 

Perfekte Symbiose aus Technik und Medizin

Bei Krankentransporten in der Luft vertrauen die Malteser auf Kompetenz und Engagement von Quick Air

Die Quick Air Fluggesellschaft hat sich in den letzten 25 Jahren als zuverlässiger Hightech-Partner etabliert, der mit exzellenter Qualität und Professionalität alles daran setzt, unsere Patienten sicher in die Heimat zu bringen“, sagt Bernd Falk vom Malteser Hilfsdienst. Um diesen Standard weiter gewährleisten zu können, setzt Quick Air nicht nur auf ein top-ausgebildetes und kompetentes Team. Auch auf technischer Seite gelten höchste Ansprüche. So verfügt die Quick Air Ambulanzflotte mittlerweile über acht Maschinen. „Diese werden in zwei unternehmenseigenen Hangars am Flughafen Köln/Bonn gepflegt und gewartet, sodass sie stets einsatzbereit sind“, erklärt Georg Griesemann, stellvertretender Geschäftsführer der Griesemann Aviation Group. Neben einer Cessna für kurze Strecken innerhalb Europas stehen Learjets für Interkontinentalflüge zur Verfügung. Sie sind mit allen nötigen Gerätschaften zur Versorgung von Intensivpatienten ausgestattet. Sogar zwei eigene Inkubatoren für Neugeborene lassen sich sicher transportieren. „Mit Blick auf die weitere Entwicklung rund um den Bedarf an Ambulanzflügen ist die Erweiterung der Flotte um eine neunte Maschine geplant. So wird es möglich sein, zwei Intensivpatienten gleichzeitig zu befördern. Noch gilt die Regel, ein Flug, ein Intensivpatient oder zwei leicht verletzte Patienten‘“, so Griesemann weiter.

Flotte der Quick Air vollbringt Rekordleistungen

Zusammengenommen haben die Quick-Air-Flugzeuge in den letzten Jahren eine Gesamtstrecke von vier Millionen Kilometern zurück gelegt – das entspricht etwa einer hundertfachen Erdumrundung. Den weitesten Flug machte dabei der Transport eines jungen Mannes aus Südostasien aus. Er war im neuseeländischen Auckland in einen schweren Unfall verwickelt. Nach seinem Zwischenstopp im australischen Brisbane nahmen die Malteser den Patienten schließlich in Singapur in Empfang und brachten ihn mit Quick Air zur Weiterversorgung nach Deutschland. „Überdies kommen wir auch zum Einsatz, wenn eine besonders schnelle ersorgung gebraucht wird.“ So wie bei einem Bulgarienurlauber, dem ein Aneurysma im Kopf zu schaffen machte. Vor Ort konnte dieses allerdings nicht behandelt werden. Innerhalb von sieben Stunden traf das Team der Malteser alle nötigen Vorbereitungen, gab den Flug in Auftrag und brachte den Patienten in den Not-OP nach Hamburg. „Gerade in solchen Fällen sind neben unserem medizinischen Knowhow die reibungslosen Abläufe bei der Crew der Quick Air unverzichtbar“, sagt Dr. Regina Kaufmann, ärztliche Leitung des Malteser-Ambulanzflug-Teams. „Gleichzeitig gilt es, die Devise ‚Safety first‘ zu wahren und sowohl für alle Mitarbeiter als auch für die Patienten an Bord größtmögliche Sicherheit zu garantieren“, ergänzt Georg Griesemann. Dies sei nur realisierbar, wenn sich die Kooperationspartner auf Augenhöhe begegnen. „Die Malteser sind für uns als Unternehmen ein zuverlässiger und geschätzter Partner – und das bereits seit 25 Jahren.“ Die harmonische Symbiose habe zudem über die Jahre maßgeblich dazu beigetragen, heute gängige Standards in der Ambulanzfliegerei zu entwickeln und zu etablieren. „Unter diesen oraussetzungen können wir auch in Zukunft die bestmögliche Bewältigung von Krankentransporten in der Luft garantieren“, sagt Philipp Schneider, Key Account Manager der Quick Air. Er ist bereits zum zweiten Mal in den Vorstand der EURAMI (European Aero Medical Institute e.V.) gewählt worden. Die EURAMI setzt Standards in der internationalen Ambulanzfliegerei und zertifiziert weltweit Ambulanzflugunternehmen nach strengen Regularien.

 

Firmengeschichte

Als die Quick Air Jet Charter GmbH im Jahr 1992 ihren Betrieb am Köln-Bonner Flughafen aufnahm, bestand die Flotte aus gerade einmal drei Turbopropeller-Maschinen. Schon damals lag der Fokus auf der Kooperation mit den Maltesern rund um den Bereich Ambulanzflüge. Das Unternehmen wuchs stetig und schon bald konnte die Flotte um Learjets mit weltweiter Reichweite ergänzt werden. In diesem Jahr feiern Malteser und Quick Air das 25-jährige Bestehen ihrer Zusammenarbeit. Aus diesem Anlass lädt die Quick Air im Juni zu einem großen Sommerfest im Blaue-Funken-Turm am Sachsenring in der Kölner Innenstadt ein.

 

 
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Zahlen und Fakten

Quick Air verfügt über eine Flotte von insgesamt acht Flugzeugen – darunter: drei 35er Learjets, ein 36er Learjet, drei 55er Learjets sowie eine Cessna. Quick Air ist in zwei Hangars des Flughafens Köln/Bonn auf insgesamt 5000 Quadratmetern untergebracht. Neben den Räumlichkeiten der Verwaltung befindet sich hier zudem eine eigene Werft zur Wartung der Flugzeuge (die Air Service Klausheide) sowie das Flight Operation Centre und das dazugehörige Risk Management zur Flugplanung. Bis 2016 bewältigte das Team insgesamt 4500 Flüge, dabei seit 2012 allein 970 Missionen. Zusammengezählt ergeben das acht Millionen Kilometer und mehr als 10 000 Flugstunden – das sind mehr als rund 200 Erdumrundungen.

 

Quick Air Jet Charter GmbH Aircraft Operator License No.:

D-061/lizensiert für weltweite Flüge Flughafen Köln/Bonn

Hangar 3 | 51147 Köln

Telefon: (0 22 03) 9 55 70-0

Telefax: (0 22 03) 9 55 70-20

E-Mail: ops@quickair.de

http://www.quickair.de