Neues Dach und Ballsaal wie früher

September 2013 / Fotoessay
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Neues Dach und Ballsaal wie früher

September 2013 / Fotoessay 

Flora-Sanierung geht in den Endspurt

Fotografiert von Christoph Seelbach

Zwischenzeitlich standen nur noch die Grundmauern der Flora; inzwischen lässt sich bereits erahnen, wie sie vor 150 Jahren ausgesehen hat, als sie erstmals das Kölner Bürgertum begrüßte: Mit einer prächtigen Glaskonstruktion als Dach, gestützt durch gusseiserne Säulen. In den 150 Jahren seit ihrer ersten Eröffnung war die alte Dame Flora etwas in die Jahre gekommen. Ein paar Schönheitsoperationen standen an; ein Lifting hier, ein bisschen Bau-Botox dort und vor allem eine neue „Kopfgestaltung“. Denn auch wenn die Flora schon 1978/79 sowie 1995 teilrestauriert wurde, hatte sie doch bisher nie ihr ganzes Gesicht wieder bekommen. Nun schon. 36 Millionen Euro hat die Stadt dafür in die Hand genommen. Das jetzige neue Dach wird wieder aussehen wie das alte. Es wird allerdings nicht wie früher aus Glas bestehen, sondern aus schalldichterem, verzinktem Blech. Zudem erhält die Flora zwei gläserne Panorama-Aufzüge und zwei Treppenanlagen an historischer Stelle. Auf der Gebäuderückseite entsteht ein gläserner Anbau. Der größte der fünf Räume ist ein Festsaal für 850 Gäste. An den Saal grenzen die Orangerie und ein Bistro an. Neu ist ein Saal im Obergeschoss mit Ausblick in den Botanischen Garten. Betrieben wird die Flora seit 2006 von der städtischen Tochtergesellschaft KölnKongress.

 
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