Innovation trifft Historie

Dezember 2013 / Fotoessay
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Innovation trifft Historie

Dezember 2013 / Fotoessay 

„Rheinpark-Metropole“ erzählt eine bewegte Geschichte

 

Nur wenige Bauten gibt es, die das rechtsrheinische Panorama so prägen wie die Rheinhallen. Was sich hinter diesen denkmalgeschützten Mauern verbirgt, die heute vor allem als Sitz der Mediengruppe RTL bekannt sind? Nun, was von außen wie ein riesiges Gebäude wirkt, ist im Grunde nur die Hülle eines vielseitigen Komplexes – von außen „klassischer Industriebarock“, von innen futuristisch-modern. Zu Zeiten des Ersten Weltkriegs beherbergte das Gelände eine Kaserne – danach standen dort mehrere Hallen der 1922 gegründeten Kölner Messegesellschaft. Erst anlässlich der internationalen Presse-Ausstellung 1928 entstand die markante Randbebauung samt Messeturm und Staatenhaus nach einem Entwurf des Architekten Adolf Abel.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Fläche innerhalb der Fassade dann erstmals vollständig genutzt und bebaut. Rund 50 Jahre später, als die Koelnmesse das Gelände aufgab, begannen umfangreiche Neubau- und Sanierungsarbeiten. Da der Messeturm und die rote Backsteinfassade unter Denkmalschutz stehen, wurde der Komplex entkernt und neu gestaltet. Im Frühjahr 2010 öffnete dann die „Rheinpark-Metropole Köln“ ihre Tore. Heute trumpft das Bauwerk durch seine Zeitlosigkeit. Hochmoderne Büros und TV-Studios, Licht- und Innenhöfe sowie eine begrünte Promenade durch den gesamten Komplex zusammen mit den historischen Mauern machen den einzigartigen Charme der ehemaligen Rheinhallen aus.

 
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